| Die USA sind für viele technische aber auch gesellschaftliche Trends ein Vorreiter für Europa. Da wären zum einen die riesigen Shoppingcenter, der Trend für Geländewagen und natürlich auch die Idee des „Drive-Through“. Den beliebtesten Drive-Through sind wir vermutlich alle schon einmal gefahren: Wenn es beim Essen schnell gehen soll, fährt man mit dem Auto einfach bei dem gelben „M“ vorbei und bestellt sich zwei Burger – ohne auszusteigen selbstverständlich. Ohne das Auto zu verlassen kann man jetzt auch an Beerdigungen teilnehmen. Einige Bestatter aus den USA haben ihre Idee umgesetzt.
Viele Zuschauertouristen
Der Sarg mit der aufgebarten Leiche wird in einer Glasvitrine eingeschlossen und auf einem ruhigen Weg abgestellt. Hier können dann alle Angehörige und Freunde am Tag der Bestattung vorbeifahren und so ihrem Bekannten die letzte Ehre erweisen. Ob sich diese Methode allerdings verbreitet bleibt äußerst fraglich. Denn mit Zeremonie und Ritual hat das nichts mehr zu tun. Der Vorteil ist zumeist ein finanzieller, weil das Bestattungsunternehmen weniger vorbereiten muss. Dafür ist der Leichnam aber auch für Schaulustige und Touristen zu sehen.
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Bei jedem Todesfall muss in Deutschland notwendig ein Bestatter eingeschaltet werden. Die Angehörigen dürfen bestimmte Handlungen nicht selbst ausführen. Dazu zählen Transport, Einsargung und Überführung des Verstorbenen, sowie auch die Verwahrung der Verstorbenen bis zur Bestattung. Hingegen können Herrichtung, Waschung und Ankleidung des Verstorbenen, sowie sämtliche Behördengänge von den Hinterbliebenen übernommen werden. Die notwendigen Schritte können natürlich auch mithilfe professioneller Unterstützung unternommen ...
Sind die Angehörigen eines Verstorbenen nicht in der Lage, ein Begräbnis aus eigener Tasche zu zahlen, weil sie selbst alle ausschließlich von Sozialhilfe leben, tritt das Sozialamt ein. Da in Deutschland Friedhofspflicht besteht, ...