mobiles Siegel
10.255
eingetragene Partner


Unternehmen eintragen!
Button YouTubeButton FacebookButton Google+Logo Klick-dein Community


Bestatter und Bestattungen im Kreis Magdeburg

Anzeige
Infos zu

"Heimkehr" Bestattungshaus Friede GmbH

Steinigstr. 13
39108 Magdeburg


Infos und Angebote


Anzeige


Sachsen-Anhalt


Jetzt als Bestatter auf unserer Plattform eintragen!
Unternehmen eintragen!
39104 Magdeburg Altstadt, Buckau
39106 Magdeburg Alte Neustadt
39108 Magdeburg Altstadt, Stadtfeld Ost
39110 Magdeburg Diesdorf, Stadtfeld West
39112 Magdeburg Leipziger Str., Sudenburg
39114 Magdeburg Berliner Chaussee, Brückfeld, Cracau, Herrenkrug, Pechau, Prester, Randau-Calenberge, Werder, Zipkeleben
39116 Magdeburg Beyendorfer Grund, Lemsdorf, Ottersleben, Sudenburg
39118 Magdeburg Lemsdorf, Reform, Sudenburg
39120 Magdeburg Beyendorf-Sohlen, Beyendorfer Grund, Hopfengarten, Leipziger Str.
39122 Magdeburg Beyendorf-Sohlen, Beyendorfer Grund, Fermersleben, Salbke, Westerhüsen
39124 Magdeburg Neue Neustadt
39126 Magdeburg Barleber See, Gewerbegebiet Nord, Industriehafen, Neustädter See, Rothensee
39128 Magdeburg Großer Silberberg, Kannenstieg, Neu Olvenstedt, Neustädter Feld, Nordwest, Stadtfeld Ost, Sülzegrund
39130 Magdeburg Alt Olvenstedt, Großer Silberberg, Neu Olvenstedt

Wussten Sie schon?

Die Totenlaterne

Die Totenlaterne ist ein im westlichen Frankreich verbreitetes Friedhofsmonument. Heute erhaltene Laternen sind zumeist romanische Bauwerke aus Stein, die die Form eines hohlen, zylinderförmigen oder quadratischen Schaftes haben. In deren Kopf sind mehrere Öffnungen angebracht und auf der Totenlaterne befindet sich ein spitzer Helm. Größere Totenlaternen haben eine kleine Tür integriert, die zu einer Spindeltreppe führt, welche dafür dient das Leuchtfeuer ungehindert zu erreichen.

Kleinere Totenlaternen haben im unteren Bereich eine Öffnung, in die das Laternenlicht eingebracht werden und im Inneren mit einem rollengeführten Seil hochgezogen werden kann. Auf heutigen oder ehemaligen Begräbnisstätten und großen Nekropolen lassen sich häufig diese Friedhofsmonumente wieder finden. Allerdings sind die Bedeutung und die Herkunft der Totenlaternen bis heute recht unklar. Die Provinzen im Zentral- und Westfrankreich verfügen über eine große Anzahl erhaltener Totenlaternen, was vermuten lässt, dass die Verbreitung dort sehr gebräuchlich war.

Vermutungen zufolge sollen Totenlaternen Krankheiten abwenden, böse Geister vertreiben, als Eck- oder Grenzmarkierungen dienen oder das Licht der Sonne sollte dem Schutz dienen. In keltischen Provinzen waren heilige Monumente von gewisser Bedeutung. Vorwiegend an Toren von Abteien, auf Friedhöfen, am Rand von Fernstraßen und nahe Krankenasylen wurden Totenlaternen errichtet. Durch ihre Größe sollte das Licht von weitem und von allen Richtungen zu sehen sein. Die lebende Furcht vor verstorbenen Seelen und Geistern der Finsternis sollte damit den Leuten genommen werden.

Der Mensch löst sich vom irdischen Bereich und gelangt zum ewigen Licht. Die beste erhaltene Totenlaterne stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde in Celfrouin (Charente), einem französischen Département, errichtet. Während des 14. Jahrhunderts verloren die Totenlaternen allerdings ihren Charakter und wurden durch kleine, belichtete Totenkapellen ersetzt, in die man eine angezündete Lampe stellte. Damit veränderte sich der alte keltische Brauch und allmählich verloren diese würdevollen Friedhofsmonumente an Bedeutung.