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Bestatter und Bestattungen im Kreis Schwerin

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Mecklenburg-Vorpommern


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19053 Schwerin Altstadt, Feldstadt, Görries, Lewenberg, Ostorf, Paulsstadt, Weststadt
19055 Schwerin Altstadt, Lewenberg, Medewege, Paulsstadt, Schelfstadt, Werdervorstadt, Wickendorf
19057 Schwerin Friedrichsthal, Lankow, Neumühle, Sacktannen, Warnitz, Weststadt
19059 Schwerin Lankow, Paulsstadt, Weststadt
19061 Schwerin Gartenstadt, Großer Dreesch, Göhrener Tannen, Görries, Haselholz, Krebsförden, Neumühle, Ostorf, Wüstmark, Zippendorf
19063 Schwerin Großer Dreesch, Mueß, Mueßer Holz, Neu Zippendorf, Zippendorf
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Wussten Sie schon?

Was sind Ossuarien?

Ossuarien, die zum Beispiel im antiken Persien oder der Levante (Länder des östlichen Mittelmeeres) bekannt wurden, sind Knochenkästen, die der Aufbewahrung menschlicher Knochen eines Verstorbenen dienen. Die Knochen werden 1 Jahr nach dem Tod und dem Verwesungsprozess eingesammelt und in diesen Behältnissen aufbewahrt. Erste Funde solcher Ossuarien, häufig als Häuser modelliert, stammen aus der levantinischen Region und sind der Zeit des Chalkolithikum (Abschnitt zwischen Jungsteinzeit und früher Bronzezeit) zuzuordnen.

Voraussetzung für den Gebrauch eines Ossuar ist ein trocknes Klima, damit der Verwesungsprozess schnell ablaufen kann. Bekannte Typen von Ossuarien wurden mit Front einer Menschengestalt oder eines mythologischen Tierwesens angefertigt. Meist aus Kalkstein und entweder mit roter Farbe bemalt oder die natürliche Kalksteinfarbe wurde belassen. Ossuare waren entweder schmucklos oder mit geometrischen Mustern, in der Regel mit Rosetten oder Hausmotiven, verziert. Gelegentlich hat man den Namen des Verstorbenen in Stein geritzt oder mit Holzkohle darauf geschrieben. Abgedeckt wurden diese Knochenkästen mit flachen oder gewölbten Steinplatten. Die Größe der Ossuarien war, entsprechend der Anzahl der unterzubringenden Knochen, unterschiedlich. Zahlreiche Ossuare stammen aus der Gegend um Jerusalem und 10 erhaltene Exemplare gibt es noch in Deutschland.